Positive Einstellung

Akzeptieren Sie, dass Ihr Kind in einem oder mehreren schulischen Bereichen Schwierigkeiten hat. Achten Sie auf seine Stärken und sagen Sie ihm, dass Sie die Schwierigkeiten gemeinsam bewältigen werden.

Entspannte Atmosphäre schaffen

Unter Druck oder Zwang hat noch niemand etwas gelernt. Bleiben Sie gelassen. Wenn Ihr Kind erkennt, dass die Hilfe nützlich ist, wird es sie akzeptieren.

Kleine Schritte

Ermöglichen Sie Erfolgserlebnisse, indem Sie mit dem anfangen, was Ihr Kind schon gut kann und dann den Schwierigkeitsgrad langsam steigern. Loben Sie Ihr Kind für seine Bemühungen, auch wenn sie nicht immer von Erfolg gekrönt sind.

Weniger ist mehr

Auch wenn Ihr Kind im Stoff hinterherhinkt, sollten Sie nicht zu viel Zeit mit Lernen verbringen. Halten Sie den Stoff überschaubar. Unterteilen Sie größere Aufgaben in kleine Abschnitte. Es ist besser, wenn Ihr Kind fünfmal pro Woche für 10-15 Minuten lernt als einmal pro Woche eine ganze Stunde lang.

Ermutigen

Machen Sie Ihrem Kind – und sich – auch bei Misserfolgen immer wieder Mut. Schauen Sie genau, woran es gelegen hat. Vielleicht hat Ihr Kind vor der letzten Klassenarbeit einfach nur schlecht geschlafen?

Nahziele setzen

Peilen Sie immer nur den nächsten Schritt an: die nächste Deutschstunde, das nächste Diktat. Grübeln Sie nicht so viel über die Zukunft nach. Langfristige Pläne können Angst erzeugen („Abitur? Das schaffe ich nie!“).

Lernrhythmus finden

Finden Sie den für Ihr Kind optimalen Lernrhythmus und orientieren Sie sich an seinen persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben. Manche Kinder lernen am liebsten nachmittags; andere Kinder können sich abends besser konzentrieren.

Lerntechniken vermitteln

Finden Sie heraus, wie Ihr Kind am besten lernt. Lernt es eher über das Sehen, Hören, Sprechen oder Schreiben? Berücksichtigen Sie den Lerntyp Ihres Kindes. Nutzen Sie Farben zur optischen Unterstützung. Fertigen Sie Lernplakate und Karteikarten an.

Lehrer/innen ansprechen

Suchen Sie den Kontakt zur Schule. Betrachten Sie die Lehrer/innen als Partner. Treffen Sie Vereinbarungen, z.B. bezüglich des Hausaufgabenumfangs. Erkennen Sie die Arbeit der Lehrer/innen an. Dann wird man auch Ihre Sicht der Dinge gerne hören.